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Digitale Naturfotografie und Fototechnik-Workshop

24. und 25. Jänner im Nationalpark Gesäuse

 
(Admont, 2. Jänner 2009) Der Jänner ist meist die kälteste Zeit im NP Gesäuse. Die Landschaft ist von einer dicken Schneeschicht bedeckt und in den Bächen formt der Winter seine „eiskalten“ Kunstwerke. Bevor wir dem rauen Klima unsere Stirn bieten, wird in einem theoretischen Teil auf besondere Aspekte der Winterfotografie eingegangen.
 
Hier wird genauer erklärt, wie man nicht nur seine Ausrüstung, sondern auch sich selbst vor den kalten Temperaturen schützt. Optimale Kameravoreinstellungen und das Interpretieren des Histogramms als Basis für technisch einwandfreie Aufnahmen werden leicht verständlich erklärt. Kurze Bildbeispiele, um den Seminarteilnehmern bereits im Vorfeld für bestimmte Motivsituationen die Sinne zu schärfen, stehen ebenfalls auf dem Programm. An den ausgewählten Örtlichkeiten angelangt, werden ansprechende Motive als  „Ausgangsbasis“ für mögliche Bildkompositionen aufgezeigt, besprochen und dann dem eigenen Geschmack folgend fotografisch umgesetzt. Während des gesamten Fotografie-Prozesses wird bei Fragestellungen in Bezug auf Technik und Komposition mit Rat und Tat zur Seite gestanden und konstruktives Feedback gegeben. Motive sind trotz des vermeintlichen „Winterschlafes“ ausreichend vorhanden. Entlang der Bäche bilden sich im Uferbereich interessante Eisstrukturen. Diese statischen Motive mit der Dynamik des Wassers in Bildkompositionen zu vereinen, ist sicher eine fotografisch reizvolle Aufgabe. Umgesetzt wird dies nicht nur mit vorhandenem Licht, sondern auch die Technik des „entfesselten Blitzens“ wird gezeigt. Frostigen Baumdetails wird mit dem Makro-Objektiv an die „Borke“ gegangen. Was sie noch lernen, ist der Umgang mit einem Stativ. Auch die ausgefeilteste Kameratechnik kann den kompositionellen Vorteil eines Stativs nicht ersetzen.
 
Passt das Wetter, so sind wir im Johnsbachtal bestens aufgehoben, um uns der Landschaftsfotografie zu widmen. Knorrige Kiefern auf felsigem Untergrund, umrahmt von einer gewaltigen Bergkulisse, für jeden Geschmack ist das Passende dabei. Es wird auch die Möglichkeit geboten, Leihkameras und Objektive zu testen. Wenn Sie mit einem neuen Foto-Tool liebäugeln, dann bietet sich eine optimale Möglichkeit, sich ein Urteil vor Ort zu bilden. Dem Fotografieren folgt dann Indoor die Durchsicht der Aufnahmen, Auswahl der besten Bilder und gemeinsame Bildbesprechung. Dieser Seminarabschnitt wird immer sehr geschätzt, da er aufzeigt, wie unterschiedlich die Motive „gesehen“ und „umgesetzt“ werden. Ausgewählte Aufnahmen werden auf Fine Art Papiere von Hahnemühle ausgedruckt. Mit ihren besten Bildern im Gepäck treten die Teilnehmer dann die Heimreise an.
 
Information und Anmeldung: Nationalpark Gesäuse Infobüro, Tel: 03613/21160-20; www.nationalpark.co.at  
 
Rückfragehinweis:
Dr. Isabella Mitterböck
Informationsbüro Nationalpark Gesäuse
A-8911 Admont, Hauptstraße 35
Tel. +43(0)3613/21160-20
Fax. +43(0)3613/21160-40
info@nationalpark.co.at  
www.nationalpark.co.at
 
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07.01.2009,