Ökonomische Bedeutung
Die Anfang 2005 herausgegebene Studie des Institutes für touristische Raumplanung ITR (im Auftrag des Lebensministeriums) belegt die herausragende Rolle der Nationalparks.
Demnach lukrieren die Nationalparkgemeinden in der Sommersaison insg. 451 Mio € an Wertschöpfung durch den Nächtigungstourismus, wovon 33% (150 Mio €) auf die Besucher, die ausschließlich oder auch wegen des jeweiligen Nationalparks gekommen sind, zurückzuführen sind. Weitere 29 Mio. € an Wertschöpfung werden durch die Tagestouristen in den Nationalparks generiert. Die Aufenthaltsdauer der Sommergäste ist mit 5 Tagen um 1 Tag länger als der Österreich-Durchschnitt. Von den 4,5 Mio Sommernächtigungen in den Nationalparkregionen entfallen 1,5 Mio – also ein Drittel – auf den klassischen Schutzgebietstourismus.
Ein weiteres Phänomen ist, dass die Nationalparkregionen in tourismuswirtschaftlich schlechteren Zeiten weniger von negativen Auswirkungen betroffen sind und in besseren Jahren überproportional profitieren. So konnten die Nationalparks im Zeitabschnitt von 2000 – 2003 die Nächtigungsfrequenz um 4,9 Prozent steigern, in Österreich insgesamt betrug der Zuwachs hingegen nur 2,6%.
30.01.2008, Lebensministerium II/4


