Was ist die OECD? 
Die OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development) mit Sitz in Paris wurde 1961 als Nachfolgeorganisation der Marshallplans gegründet. Österreich war eines der Gründungsmitglieder. Sie ist in erster Linie eine Wirtschaftsorganisation und beobachtet die wirtschaftliche Entwicklung weltweit, befaßt sich aber auch mit Themen wie Nachhaltigkeit, Bildung ("PISA-Studie"), Entwicklungszusammenarbeit, Öffentliche Verwaltungen und Umwelt. Die OECD hat derzeit 30 Mitgliedsländer.
Als internationale Organisation wird sie von Mitgliedsbeiträgen ihrer Mitgliedsländer finanziert. Neben ihr stehen einige Schwesterorganisationen, wie die International Energy Agency, der Club du Sahel oder das Centre for Educational Research and Innovation.
Die Themen der OECD werden in Komitees und Arbeitsgruppen, an welchen Vertreter der Mitgliedsländer teilnehmen, diskutiert. Die Ergebnisse finden wiederum Eingang in die nationalen Politikansätze. Vor allem die Wirtschaftsindikatoren der OECD und die meist im Rahmen von Länderberichten aufbereiteten Kritiken und Empfehlungen an bestehenden Politiken werden auch medial gerne aufgegriffen und stoßen in der Regel auf großes öffentliches Interesse.
Nähere Einzelheiten können der folgenden Power-Point-Präsentation entnommen werden.
Downloads
Präsentation OECD engl. (PPT 228 kB )
28.12.2004, Lebensministerium III/3

