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Inhalte

  • Allgemeines zur Nationalparkentwicklung

    Die österreichische Nationalparkentwicklung nahm ihren Anfang 1971 mit der „Vereinbarung von Heiligenblut“, in der sich die 3 Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol für die Errichtung des Nationalparks Hohe Tauern entschieden. Durch die umfassende Einbindung der Grundeigentümer, Interessensvertreter, NGO`s und anderen Betroffenen, sowie durch die Einführung des Prinzips des Vertragsnaturschutzes, nahm die Gründung der Nationalparks jeweils mehrere Jahre in Anspruch. Derzeit gibt es 6 Nationalparks, die rund 3% der Staatsfläche umfassen.

    16.02.2007, Lebensministerium II/4

  • Nationalpark
    Foto: R. Mayr

    Definition

    Laut Definition der Weltnaturschutzunion IUCN ist ein Nationalpark (Schutzgebietskategorie II) ein "Schutzgebiet, das hauptsächlich zum Schutz von Ökosystemen und zu Erholungszwecken verwaltet wird". > mehr + Downloads zu: Definition

    11.08.2008, Lebensministerium II/4

  • Nationalpark
    Foto: F. Rieder

    Entwicklung in Österreich

    Der Schutz der Natur ist keine Selbstverständlichkeit. Solange sich ein Gebiet für die unterschiedlichsten Nutzungen eignet, wird es immer Interessenkonflikte zwischen Wirtschaft und Naturschutz geben. Auch bei den österreichischen Nationalparks war dies nicht anders als in anderen Ländern. > mehr + Downloads zu: Entwicklung in Österreich

    04.09.2008, Lebensministerium II/4

  • NP Neusiedler See - Seewinkel
    Foto: NP Neusiedler See...

    Gebietsauswahl

    Bei der Auswahl der Gebiete wurden folgende Kriterien angelegt:
    Größe, Repräsentativität des Ökosystems, Flächeneigentum und Machbarkeit. Am Anfang jeder Nationalparkplanung steht meist eine Machbarkeitsstudie, die nicht nur alle relevanten Aspekte beurteilt, sondern auch verschiedene (Größen) -Varianten gegenüberstellt.

    07.04.2005, Lebensministerium II/4

  • NP Neusiedler See-Seewinkel
    Foto: NP Neusiedler See...

    Zonierung

    Die Zonierung innerhalb der Nationalparks folgt den Vorgaben der IUCN, wonach mindestens drei Viertel der Gesamtfläche die Zone strengsten Schutzes, ohne wirtschaftliche Nutzungen und Einflussnahme des Menschen, sein soll. Diese Zone wird in der Regel als "Naturzone" bezeichnet. > mehr zu: Zonierung

    07.09.2005, Lebensministerium II/4

  • Flächensicherung
    Foto: H. Dolecek

    Flächensicherung

     
    Die Flächensicherung ist durch gesetzliche Regelungen wie Kauf, Pacht oder Vertragsnaturschutz mittels langfristiger Verträge zu gewährleisten. Für Nutzungsentgänge oder wirtschaftliche Einbußen werden angemessene Entschädigungszahlungen geleistet.

    30.03.2005, Lebensministerium II/4

  • NP Gesäuse
    Foto: Nationalpark Gesä...

    Nationalpark-Gemeinden

    Es gibt 66 Nationalparkgemeinden:  > mehr zu: Nationalpark-Gemeinden

    04.07.2005, Lebensministerium II/4

  • NP Oö Kalkalpen
    Foto: E. Mayrhofer

    Wo stehen die Nationalparks heute?

    Den Nationalparks ist es gelungen, sich nicht nur als Umweltbildungszentren, sondern auch als erfolgreiche regionale Leitprojekte zu etablieren. > mehr zu: Wo stehen die Nationalparks heute?

    15.04.2008, Lebensministerium II/4

  • Nationalpark
    Foto: P. Gruber

    Prinzipien bei der Gründung

    Die Nationalparks sind zu Vorzeigeprojekten der österreichischen Naturschutz- und Umweltpolitik und zu Leitprojekten der jeweiligen Regionen geworden. Ihre Erfolgsgeschichte basiert zum Teil auch auf den Prinzipien, nach denen sie entwickelt wurden. > mehr zu: Prinzipien bei der Gründung

    30.03.2005, Lebensministerium II/4